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Mittlerweile hat sich innerhalb der Konzeptionsgruppe der folgende Organisationsplan durchgesetzt, der durch die Begriffe 'Morgenandacht', 'Freie Stillarbeit', 'Vernetzter Unterricht', 'Fachunterricht', 'unterrichtsergänzende Angebote' und 'Wochenabschluss' charakterisiert werden kann:
Für die erste Lerngruppe, die 'Lerngruppe blau', sieht der Wochenplan für das 1. Halbjahr 2008/2009 danach so aus:
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Die Inhalte des Unterrichts |
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Kernstück und damit profilierendes Merkmal der Heinrich-Albertz-Schule ist der tägliche 'Vernetzte Unterricht'.
Die Konzeption des vernetzten Unterrichts orientiert sich an den Merkmalen des fächerverbindenden Unterrichts und nimmt Elemente des 'Selbstorganisierten Lernens (SOL)' mit hinein.
In den vernetzten Unterricht fließen die Inhalte der Fächer Evangelische Religion, Sachunterricht und die der musisch-kulturellen Bildung ein. Grundsätzlich werden auch - sofern möglich - die Inhalte des Faches Deutsch integriert.
Den Pool für die Auswahl der Themen des vernetzten Unterrichts stellt das Kerncurriculum für das Fach Evangelische Religion des Landes Niedersachsen.
Die Themen des Vernetzten Unterrichts, die auch Auswirkungen auf das Arbeiten in der Freien Stillarbeit sowie auf die unterrichtsergänzenden Angebote am Nachmittag haben, bestimmen maßgeblich das Leben und Lernen in der Heinrich-Albertz-Schule.
Zusammengefasst ist das Schulcurriculum im 'Calbechter Plan' der hier als Download zur Verfügung steht.
Künftig soll er auch als sog. 'open source' angeboten werden, um allen Interessierten die Möglichkeit zu eröffnen, Verbesserungen und/oder Ergänzungen an ihm vornehmen zu können.
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Das Fundament für das Lehren und Lernen an der Heinrich-Albertz-Schule ist der beschriebene Bildungsbegriff. Das heißt, dass bei der Auswahl der Unterrichtsinhalte (Was?) immer die Frage des „Warum?“ mitschwingt. Was bringt es dem Kind, inwiefern dient es der Entwicklung seiner Person, ist es lebensförderlich? Damit ist gleichzeitig eine der Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen erfüllt, nämlich die Frage der ‚Bedeutsamkeit‘ des Lerngegenstandes für das Kind. Nur wenn dem Kind selbst dessen Bedeutung für sein Leben klar ist, entsteht Lernmotivation und damit ‚die Bereitschaft, sich aktiv, dauerhaft und wirkungsvoll mit bestimmten Themen auseinander zu setzen‘ (Krapp 2006 [6]). |
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Eine umfassende Bildung beinhaltet zunächst die Kenntnis von gespeicherten, abrufbaren Informationen („Wer wird Millionär?“ u.a.).
Das Überdenken, Bewerten, Modifizieren und in Zusammenhangstellen von Informationen führt zu Wissen.
Parallel entwickeln sich Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen, die man mit Können beschreiben kann.
All dies mündet in verantwortliches Handeln.
Kenntnis, Wissen, Können und verantwortliches Handeln bleiben jedoch hohl, wenn nicht die wichtigste Bedeutung von Bildung, nämlich die eines Entwicklungsprozesses des sich bildenden Menschen, dem Ganzen einen Sinn gibt.
Daher sollen Bildungsangebote beiden Kriterien genügen, nämlich die ‚Sache zu klären und den Menschen zu stärken‘ (1) oder anders ausgedrückt: Bildung und Erziehung sind miteinander verflochten.
Und gerade bei der Frage nach dem Sinn, nach dem woher und wohin spielt die religiöse Dimension von Bildung eine wesentliche Rolle. Aus „christlicher Sicht gehört zum Menschsein konstitutiv der Bezug auf Gott“ (2)
Bildung meint den Zusammenhang von Lernen, Wissen, Können, Wertbewusstsein und Handeln im Horizont sinnstiftender Lebensdeutungen (3).
1 Bildung. Hartmut von Hentig. Beltz 1999, S. 55
2 Maße des Menschlichen. Denkschrift der EKD. Gütersloh 2003, S. 87
3 Maße des Menschlichen. Denkschrift der EKD. Gütersloh 2003, S. 90
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