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Kann ich mein Kind anmelden, auch wenn ich einer anderen Konfession, Religion oder gar keiner Religion angehöre?
Muss ich Schulgeld bezahlen?
Wie wird das Schulgeld berechnet?
Fährt ein Schulbus zur Heinrich-Albertz-Schule?
Kommen außer dem Schulgeld noch andere Kosten auf mich zu?
Benötigt mein Kind einen Schulranzen?
Bekommt mein Kind keine Schwierigkeiten, wenn es auf eine ‚normale‘ Schule wechselt?
Muss mein Kind die Albertz-Schule nach dem 4. Lernjahr verlassen?
Kann ich auch ein 'behindertes' Kind anmelden?
Kann ich mein Kind auch anmelden, wenn ich das Schulgeld nicht oder nur zum Teil bezahlen kann?
Was heißt ‚Jahrgangsmischung‘?
Was ist der ‚Offene Anfang‘?
Wie lange läuft der Unterricht?
Muss mein Kind am Mittagessen teilnehmen?
Darf mein Kind Fruchtsaft o.ä. mit in die Schule nehmen?
Gibt es Hausaufgaben?
Darf mein Kind zu Hause Schulaufgaben freiwillig machen?
Wir groß sind die Lerngruppen?
Was heißt ‚teiloffene Ganztagsschule‘?
Muss ich meinem Kind Frühstück mitgeben?
Gibt es an der Schule Schließfächer?
Darf ich an der Montagmorgen- oder an der Wochenabschlussandacht teilnehmen?
Darf mein Kind zu Hause schon in den Büchern und Arbeitsheften weiter arbeiten, wenn es dazu Lust hat?
Werden Klassenarbeiten geschrieben?
Werden Diktate geschrieben?
Nehmen die Kinder der 3. Jahrgänge an den Vergleichsarbeiten für Grundschulen teil?
Was ist ein Wochenplan?
Was ist ‚Freie Still- und Wochenplanarbeit‘?
Was ist ‚SOL‘?
Gibt es an der evangelischen Grundschule Zensuren/Noten?
Woher weiß ich, ob mein Kind die Lernziele erreicht hat oder auch nicht?
Kann mein Kind sitzenbleiben?
Bekommen alle Kinder nach dem Ende der Grundschulzeit eine Gymnasialempfehlung?
Muss mein Kind an Andachten, Gebeten und Gottesdiensten teilnehmen?
Wo kann ich mich informieren, was gerade im Unterricht durchgenommen wird?
Haben die Kinder mehr Religionsunterricht als an anderen Schulen?
Gibt es Arbeitsgemeinschaften?
Gibt es Elternsprechtage?
Kann ich in der Schule Aufgaben übernehmen?
Welche Informationsquellen für Eltern gibt es?
Kann ich mein Kind anmelden, auch wenn ich einer anderen Konfession, Religion oder gar keiner Religion angehöre?
Jede(r) kann ihr/sein Kind anmelden. Die Schule hat jedoch dafür Sorge zu tragen, dass das evangelische Profil der Schule auch in der konfessionellen Zusammensetzung der Schülerschaft deutlich wird, d.h., dass etwa 70 bis 80% der Kinder kirchenrechtlich der evangelischen Kirche angehören müssen. (zurück)
Muss ich Schulgeld bezahlen?
Laut Artikel 7 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ist es ein Grundrecht, private Schulen zu gründen. Leider übernimmt der Staat aber nur eine Art finanzielle Grundausstattung der Schule, so dass jede Schule in privater Trägerschaft gezwungen ist, ein Schulgeld zu erheben.(zurück)
Wie wird das Schulgeld berechnet?
Das Schulgeld ist einkommensabhängig gestaffelt. Es beträgt etwa 4% des zu versteuernden Familienjahreseinkommens (siehe jährlicher Einkommenssteuerbescheid des Finanzamtes). Eine entsprechende Tabelle finden Sie im registrierten Bereich der Schulhomepage. Sollten Sie Schwierigkeiten bei der Ermittlung des zu versteuernden Jahreseinkommens haben, so wenden Sie sich an uns.(zurück)
Was heißt ‚Jahrgangsmischung‘?
In jeder Lerngruppe werden Kinder aus allen 4 Jahrgängen (Klassen) unterrichtet. Das hat mehrere Vorteile:
- jedes Kind kann nach individuellem Tempo voranschreiten
- kein Kind bleibt für 4 Jahre auf eine Rolle festgelegt
- jüngere Kinder sehen bei älteren, was sie alles lernen können
- jüngere Kinder machen die Erfahrung, dass auch sie manchmal älteren helfen können
- Arbeitsweisen und Rituale werden automatisch weiter gegeben (zurück)
Muss mein Kind an Andachten, Gebeten und Gottesdiensten teilnehmen?
Die Teilnahme an den aufgeführten Veranstaltungen ist Pflicht. Eine Abmeldung ist nicht möglich; siehe dazu auch den Schulvertrag, Abs. 1. (zurück)
Haben die Kinder mehr Religionsunterricht als an anderen Schulen?
Nein. Das evangelische Profil der Schule zeigt sich nicht in einem ‚Mehr‘ an Religionsunterricht, sondern a) am Schulcurriculum ‚Der Calbechter Plan‘, b) an der Organisation der Schule mit Morgen- und Abschlussandacht, den täglichen Gebeten im Sitzkreis und vor dem Mittagessen und c) in gemeinsamen Mahlzeiten und im gemeinsamen Feiern, sowie an der Mitgestaltung von und Teilnahme an Gottesdiensten.(zurück)
Fährt ein Schulbus zur Heinrich-Albertz-Schule?
Nein. Die Eltern müssen die Kinder bringen. Dazu gibt es allerdings zahlreiche Fahrgemeinschaften.(zurück)
Kommen außer dem Schulgeld noch andere Kosten auf mich zu?
Ja. Zusätzlich müssen das verpflichtende Mittagessen (z.Zt. 45,--EUR pro Monat) und auch an anderen Schulen übliche Kosten bei Veranstaltungen, Fahrten etc. übernommen werden.(zurück)
Gibt es an der evangelischen Grundschule Zensuren/Noten?
Nein. Bis zum 4. Jahrgang gibt es sog. textbasierende Zeugnisse, da sie eine größere Aussagekraft haben und differenzierter sind als Ziffernzeugnisse. Es gibt pro Halbjahr zwei Zeugnisse: ein sog. subjektives für die Hand des Kindes, das ausschließlich auf die Stärken des Kindes Bezug nimmt und diese herausstellt und ein sog. objektives für die Hand der Eltern, in dem differenziert die Leistungen des Kindes beschrieben werden. Solange die Heinrich-Albertz-Schule noch keine eigene Sekundarstufe hat, sind wir leider gezwungen, im 4. Jahrgang Ziffernzeugnisse zu schreiben.(zurück)
Woher weiß ich, ob mein Kind die Lernziele erreicht hat oder auch nicht?
Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:
Jedes Kind besitzt mit der sog. Checkliste ein Kompetenzraster für die Fächer Mathematik und Deutsch für die Jahrgänge 1-4, in dem alle inhaltlichen Kompetenzen, über die ein Kind nach der Grundschulzeit verfügen sollte in ‚Ich kann..‘-Form aufgelistet sind. In gewissen zeitlichen Abständen haken Kind und Lehrkraft nach erbrachtem Nachweis (s.a. Klassenarbeiten) ab, was gekonnt wird. Dadurch hat man eine Orientierung.
Weiterhin gibt die halbjährlich durchgeführte Hamburger Schreibprobe Auskunft über die jeweilige Rechtschreibleistung im Vergleich zu anderen Kinder der Bundesrepublik in derselben Situation.(zurück)
Wie lange läuft der Unterricht?
Der tägliche Unterricht beginnt ab 07:30 Uhr mit dem ‚Offenen Anfang‘ und endet mit Ausnahme vom Freitag um 15:00 Uhr. Am Freitag endet der Unterricht nach der Wochenabschlussandacht etwa gegen 13:30 Uhr.(zurück)
Was ist der ‚Offene Anfang‘?
Der ‚Offene Anfang‘ ist mit der ‚gleitenden Arbeitszeit‘ der Erwachsenen vergleichbar. Von 07:30 Uhr bis 08:15 Uhr können Sie Ihr Kind bringen. Die Lehrkräfte sind bereits in den Gruppenräumen, d.h.;
- kein Warten vor dem Schulgebäude
- kein Gedrängel vor der Klassenzimmertür
- kein Stress am Morgen für Sie
- Zeit für kleine Gespräche
- Zeit für individuelle Beschäftigungen
Um 08:15 Uhr ist offizieller Unterrichtsbeginn.(zurück)
Gibt es auch Elternsprechtage?
Ja. Die gibt es zweimal im Jahr. (zurück)
Benötigt mein Kind einen Schulranzen?
Nein. Ein kleiner Rucksack für das Frühstück genügt, da alle Bücher normalerweise in der Schule verbleiben. Gerne können Sie das gesparte Geld zweckgebunden spenden :-).(zurück)
Bekommt mein Kind keine Schwierigkeiten, wenn es auf eine ‚normale‘ Schule wechselt?
Empirische Untersuchungen zeigen, dass dies nicht der Fall ist. Zwar finden die Kinder den Unterricht und das Schulleben anfangs nicht so besonders toll, gewöhnen sich aber schnell ein. Dies ist ja übrigens auch ein Ziel unserer Arbeit, nämlich dass Kinder lernen, flexibel und kreativ mit unerwarteten und neuen Situationen umzugehen.(zurück)
Muss mein Kind die Albertz-Schule nach dem 4. Lernjahr verlassen?
Ja, solange die Heinrich-Albertz-Schule noch keine eigene Sekundarstufe-I hat und leistungs- und entwicklungsmäßig auch sonst nichts dagegen spricht.(zurück)
Kann ich auch ein behindertes Kind anmelden?
Zur Zeit leider noch nicht. Allerdings arbeiten wir mit Hochdruck daran, dieses ab Schuljahr 2012/13 möglich zu machen.(zurück)
Kann mein Kind sitzenbleiben?
Nein. Ein Sitzenbleiben gibt es nicht, da jedes Kind individuell voranschreitet und daher kein Jahresziel erreichen muss. Außerdem möchten wir keinem Kind dieser entwürdigenden und darüber hinaus völlig nutzlosen Situation aussetzen.(zurück)
Kann ich mein Kind auch anmelden, wenn ich das Schulgeld nicht oder nur zum Teil bezahlen kann?
Ja. Bei entsprechendem Nachweis kann das Schulgeld ganz oder teilweise erlassen werden, nicht jedoch der Betrag für das Mittagessen.(zurück)
Muss mein Kind am Mittagessen teilnehmen?
Ja. Die gemeinsamen Mahlzeiten sind wichtiger Bestandteil des evangelischen Profils der Schule.(zurück)
Darf mein Kind Fruchtsaft o.ä. mit in die Schule nehmen?
Nein. Getränke von zu Hause dürfen (außer bei Fahrten oder Exkursionen) nicht mitgebracht werden. In jedem Gruppenraum steht Mineralwasser zur freien Verfügung.(zurück)
Gibt es an der Schule Schließfächer?
Ja. Jedes Kind hat ein eigenes Fach im Gruppenraum. Zusätzlich dazu können Schließfächer auf dem Gang angemietet werden.(zurück)
Wir groß sind die Lerngruppen?
In jeder Lerngruppe sind etwa 24 Kinder.(zurück)
Bekommen alle Kinder am Ende der Grundschulzeit eine Gymnasialempfehlung?
Nein. Kinder individuell zu fördern heißt nicht, dass alle eine Gymnasialempfehlung bekommen und dann Abitur machen. Individuell fördern heißt, dass die individuellen Vorerfahrungen eines jeden Kindes berücksichtigt werden und alles daran gesetzt wird, ihm eine optimale Entwicklung zu ermöglichen.
Zudem sind auch wir leider gezwungen -solange wir keine eigene Sekundarstufe-I haben- alle Kinder, unabhängig von ihren ‚Startvoraussetzungen‘, am Ende des 4. Jahrgangs miteinander zu vergleichen und damit zu selektieren, um sie den drei zur Verfügung stehenden Schulformen zuweisen zu können.(zurück)
Was heißt ‚teiloffene Ganztagsschule‘?
Teiloffen bedeutet, dass es verpflichtende und freiwillige Nachmittage gibt. Im Gegensatz dazu haben bei ‚offenen‘ Ganztagsschulen die Nachmittage nur Angebotscharakter, bei ‚gebundenen‘ Ganztagsschulen sind alle Nachmittage verpflichtend. Zur Zeit sind in der Albertz-Schule zwei Nachmittage freiwillig und zwei verpflichtend. Da die Konzeption der Schule aber die Strukturierung des ganzen Tages voraussetzt, sind alle Kinder von Montag bis Donnerstag auch nachmittags in der Schule.(zurück)
Muss ich meinem Kind Frühstück mitgeben?
Ja. Auf ein gesundes Frühstück wird sehr viel Wert gelegt und ebenso auf diese weitere gemeinsame Mahlzeit. Süßigkeiten und sog. gesunde Frühstückscerealien (reiner Zucker) sind verpönt.(zurück)
Gibt es Hausaufgaben?
Nein, Hausaufgaben im üblichen Sinne (Päckchen rechnen, Fertigstellung dessen, was im Unterricht nicht geschafft wurde, Eltern als ‚Hilfslehrkräfte‘…) gibt es nicht. Manchmal muss etwas recherchiert, muss ein Gedicht gelernt, müssen Vokabeln geübt oder das Einmaleins gepaukt werden; dazu reicht dann die Zeit in der Schule nicht aus. Ansonsten werden vertiefende Übungen in der täglichen ‚Freien Still- und Wochenplanarbeit‘ erledigt.(zurück)
Darf mein Kind zu Hause Schulaufgaben freiwillig machen?
Aber gerne.(zurück)
Darf mein Kind zu Hause schon in den Büchern und Arbeitsheften weiter arbeiten, wenn es dazu Lust hat?
Das darf es gerne tun. Wichtig ist nur, dass es dies aus freiem Entschluss und selbständig tut.(zurück)
Werden Klassenarbeiten geschrieben?
Nein. Klassenarbeiten nach dem Motto „Alle das Gleiche zur gleichen Zeit“ kann es schon vom Konzept des individuellen Lernens her nicht geben. Jedes Kind beweist, wenn es so weit ist, dass es den jeweiligen Unterrichtsstoff beherrscht.(zurück)
Werden Diktate geschrieben?
Ja. Alle 14 Tage wird ein geübtes Diktat mit inhaltlichem Zusammenhang zum gerade aktuellen Unterrichtsthema geschrieben.(zurück)
Nehmen die Kinder der 3. Jahrgänge an den Vergleichsarbeiten für Grundschulen teil?
Ja. Trotz berechtigter Kritik an mancher Aufgabenstellung der VERA-Tests nehmen alle Kinder des 3. Jahrgangs an diesen Vergleichsarbeiten teil, da die Ergebnisse uns Lehrkräften wichtige Hinweise über das Leistungsvermögen ‚unserer‘ Kinder im Vergleich zu Kindern anderer Schulen geben und Wege der weiteren Arbeit aufzeigen.(zurück)
Was ist ein Wochenplan?
Jedes Kind bekommt montags einen Wochenplan, auf dem die Aufgaben und Arbeitsaufträge aufgelistet sind, die es im Rahmen der ‚Freien Still- und Wochenplanarbeit innerhalb einer Woche bearbeiten muss.(zurück)
Was ist ‚Freie Still- und Wochenplanarbeit‘?
Diese tägliche Zeit von etwa 75 bis 90 Minuten dient der Übung und Vertiefung wie auch der individuellen Schwerpunktbildung.(zurück)
Was ist ‚SOL‘?
SOL ist die Abkürzung für ‚Selbstorganisiertes Lernen‘ und bezeichnet ein systemisches Unterrichtsprinzip, welches sich unter anderem durch einen hohen kommunikativen Anteil und einen strukturierten Wechsel von Sozial- und Arbeitsformen auszeichnet. Der ‚Vernetzte Unterricht‘ wird nach diesem Prinzip organisiert.(zurück)
Kann ich in der Schule Aufgaben übernehmen?
Elternmitarbeit ist an unserer Schule sehr erwünscht. Möglichkeiten dazu sind: Vereins- und/oder Vorstandsarbeit, Mitarbeit in den schulischen Gremien (Gruppenelternrat, Schulelternrat, Schulvorstand) oder in unterschiedlichen Arbeitsgruppen. Gleichfalls freuen wir uns auch über ein mögliches Engagement im Bereich der Arbeitsgemeinschaften oder der Eltern-Schul-Tage.(zurück)
Darf ich an der Montagmorgen- oder an der Wochenabschlussandacht teilnehmen?
Die Montagmorgenandacht dient der Einstimmung auf die Woche und ist für Kinder, Lehrkräfte und MitarbeiterInnen gedacht. Zu den Abschlussandachten am Freitag um 13:00 Uhr sind Sie herzlich eingeladen. (zurück)
Gibt es Arbeitsgemeinschaften?
Ja. Es gibt Arbeitsgemeinschaften im musischen, technischen und sportlichen Bereich.(zurück)
Wo kann ich mich informieren, welches Thema gerade im Unterricht durchgenommen wird?
Auf der Schulhomepage oder im Newsletter.(zurück)
Welche Informationsquellen für Eltern gibt es überhaupt?
Unsere Schulhompage ist eigentlich immer aktuell. Zusätzlich dazu veranstalten wir einmal im Jahr einen ‚Tag der Offenen Tür‘ und es gibt unseren monatlichen Newsletter.(zurück)
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