Startseite arrow Unterricht arrow Lernen und Lehren  
Wednesday, 19 June 2013
Hauptmenü
Startseite
Profil
Unterricht
Das Team
Termine
Pressespiegel
Fotogalerie
Downloadbereich
Häufige Fragen
Anmeldung
Sponsoren
Trägerverein
Letzte Meldung

Powerfrühstück- und mein Kind isst es auch.

Mittwoch, 12.06.2013,
18:30 Uhr
Martin-Luther-Kirche
Berliner Str. 182
 
Login Form





Passwort vergessen?
Noch kein Account?
Hier erstellen
Lernen und Lehren PDF Drucken E-Mail

 

Das Fundament für das Lehren und Lernen an der Heinrich-Albertz-Schule ist der beschriebene Bildungsbegriff. Das heißt, dass bei der Auswahl der Unterrichtsinhalte (Was?) immer die Frage des „Warum?“ mitschwingt. Was bringt es dem Kind, inwiefern dient es der Entwicklung seiner Person, ist es lebensförderlich?
Damit ist gleichzeitig eine der Voraussetzungen für erfolg­reiches Lernen erfüllt, nämlich die Fra­ge der ‚Bedeutsamkeit‘ des Lernge­genstandes für das Kind. Nur wenn dem Kind selbst dessen Bedeutung für sein Leben klar ist, entsteht Lernmoti­vation und damit ‚die Bereitschaft, sich aktiv, dauerhaft und wirkungsvoll mit bestimmten Themen auseinander zu setzen‘ (Krapp 2006 [6]).

 

Die jedem gesunden Menschen inne­wohnende Neugier (der Wunsch nach Neuem) und der ureigenste Zweck des menschlichen Gehirns, nämlich zu lernen, nennen die zweite Vorausset­zung für Unterrichtsinhalte, den Neu­igkeitswert.

Damit Gelerntes dauerhaft im Gehirn verankert werden kann, muss es mit Vorwissen verknüpft werden können (Scheunenpflug 2006 [7]).

Daher wird der Unterricht einer­seits die unterschiedlichen Vor­kenntnisse der Kinder und die indi­viduellen Arten des Lernens be­rücksichtigen, andererseits auch jedem Kind die Befriedigung über etwas Geschafftes oder Geleistetes (Erfolgser­lebnisse) ermöglichen, um es so zu weiteren Anstrengun­gen zu motivieren.

Gewährleistet wird dies insbeson­dere durch die tägliche „Freie Still­arbeit“ zu Beginn des Tages, in der in von den Lehrkräften vorbereite­ten Lernumgebungen – s.a. Montessori: Hilf mir, es selbst zu tun (Esser & Wilde 2007 [8]) – nach eigenem Interesse, Leis­tungs­ver­mögen und auf das indivi­duell gestellte Ziel hin gearbeitet werden kann. Diese Phase des Ta­ges bietet zudem die Möglichkeit, die sog. Basistechniken wie Lesen, Schreiben,  Rechnen vertiefend zu üben bzw. weiter zu entwickeln. Persönliche Wochenpläne und die Arbeit mit dem Schulportfolio – ei­ner individuellen Sammelmappe –  un­­ter­stützen diese Tätigkeiten.

Im anschließenden „vernetzten Unterricht“ nach dem Vorbild des ‚Marchtaler Plans‘ (Stiftung Katholische Freie Schule [9]) treten Sachen und Personen miteinander in Beziehung. Dieser Unterricht wird durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Fächer ge­staltet und berücksichtigt dabei insbesondere die religiöse, perso­nale und soziale Dimension eines jeden Unterrichtsthemas. Schwerpunkte bilden neben der Wissenserweiterung das altersgemäße selbstständige Handeln, die Förderung der Kooperations- und Kommu­nika­tions­fäh­ig­­keit, die Entwicklung von Lern­stra­tegien und das Erlernen kon­kre­ter Lern- und Arbeitstechniken.

Dem Lernen mit allen Sinnen kommen die handwerklich-tech­­­ni­schen und die musisch-ästhe­ti­sch­en Bereiche einer jeden vernetz­ten Unterrichtseinheit entgegen.

In ergänzenden Projekten lernen die Kinder über das Schuljahr verteilt Schritt für Schritt, Arbeitsvorhaben zu planen, durchzuführen und auszuwer­ten; sie lernen außerschulische Lern­orte im Be­reich Kirche, Gemeinde, Diakonie, aber auch in Wirtschaft und anderen Bildungseinrichtungen kennen.

Gemeinsam ist allen Unterrichtsinhal­ten der enge Bezug zur Lebenswelt des Kindes. Der Erwerb einer ausgeprägten Sozialkom­petenz gehört zu den großen Anlie­gen dieser Schule. Dieses Ziel wird durch viel Raum für Kommunikation (s. Unterricht) und Möglichkeiten der Verantwortungs­übernahme in der Lerngruppe (Klas­sen­rat, Klassendienste, Klassenregeln, gemeinsames Frühstück, gemeinsames Mittagessen) und der Schule (Me­di­ati­on und Streitschlichtung, Faustlos) er­ar­beitet werden. Maßgeblichen Anteil an einer erhöh­ten Effektivität in diesem Bereich und im  Be­reich des Lernens in dieser Schule überhaupt haben die jahrgangsübergreifenden Lern­gruppen von 1 bis 4 nach dem Jena-Plan (Petersen 2001 [10]).

 

  6 Was bewegt Menschen zum Lernen?, Andreas Krapp in: „Lernen“, Friedrich-Verlag 2006, S. 31f.
  7 nach: Gefühle als Helfer, Annette Scheunenpflug in: „Lernen“, Friedrich-Verlag 2006, S. 36
  8 Montessori-Schulen. Barbara Esser, Christiane Wilde. Rowohlt 2007, S. 44
  9 Marchtaler Plan. Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart, S. 15 ff
10 Der kleine Jena-Plan. Peter Petersen, Beltz 2001
 
< zurück   weiter >
Zufallsbild
Schule und Logo
Advertisement
Partner/Mitgliedschaften
Stadt Salzgitter
Evangelische Familienbildungsstätte
Grundschulverband
UBUNTU
Wissensfabrik
kaeferatlas